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Veröffentlichung von Insiderinformationen nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014
Sondierung einer Kapitalerhöhung
Die InterCard AG Informationssysteme (intercard.org) sondiert die Durchführung einer Kapitalhöhung mit Bezugsrecht auf der Basis eines Wertpapierinformationsblattes und mit anschließender Privatplatzierung.
InterCard hat in Deutschland ein neues ID-System im Markt eingeführt, das durch die Zentralisierung und Vernetzung aller Daten weit mehr Möglichkeiten bietet als die bisherigen Chipkartensysteme. Das System wird bereits erfolgreich in der Schweiz vermarktet. InterCard arbeitet zusätzlich an der Markteinführung in weiteren Ländern. Darüber hinaus werden mit dem System neue Wachstumsmärkte wie Kliniken, Unternehmen und andere Institutionen erschlossen. So konnte InterCard mit dem neuen ID-System zuletzt einen Großauftrag des Landesamts für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei in Nordrhein-Westfalen mit einem Volumen von mehr als TEUR 400 für sich gewinnen.
Die Kapitalerhöhung soll dem Aufbau neuer Vertriebsstrukturen und der Weiterentwicklung des Systems dienen. Weiterhin sollen Unternehmensübernahmen das organische Wachstum ergänzen.
InterCard wird auch im laufenden Geschäftsjahr profitabel wachsen. Das Umsatzwachstum ist auf die Übernahme der neuen Tochtergesellschaft IDpendant im September 2020 zurückzuführen, die erstmals für ein Gesamtjahr konsolidiert wird. Trotz der bisherigen pandemiebedingten Schließungen im Kernmarkt Hochschulen entwickelt sich das operative Geschäft weitgehend stabil und liegt damit etwas oberhalb unserer bisherigen Erwartungen. Neben Erfolgen in den neuen Märkten ist dies auch auf einen hohen Anteil an gesichertem Geschäft mit der großen Anzahl bestehender Kunden zurückzuführen.
Alle Finanzberichte, das Research Coverage und ihre Teilnahmemöglichkeiten an den bevorstehenden Veranstaltungen finden Sie auf www.intercard.org/investoren.
Halbjahreszahlen 2021
Die InterCard AG Informationssysteme hat das erste Halbjahr 2021 mit einem Umsatzwachstum auf TEUR 10.423 abgeschlossen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte der Umsatz im Konzern noch bei TEUR 9.200 gelegen.
Umsätze und Ergebnis waren im ersten Halbjahr erwartungsgemäß noch von weiter anhaltenden Schließungen im Hochschulbereich belastet. Im Vorjahr konnten vor allem im ersten Quartal durch hohe Auftragsüberhänge aus dem Jahr 2019 und noch rechtzeitig vor Corona entscheidende Projekte umgesetzt und dadurch relevante Umsätze erzielt werden. Der Umsatzanstieg in diesem Jahr ist vor diesem Hintergrund ausschließlich auf die erstmalige Konsolidierung der neuen Beteiligung IDpendant in einem ersten Halbjahr zurückzuführen. In Zukunft sollen die Umsätze dann wieder mit einer Mischung aus organischem und anorganischem Wachstum steigen.
Das EBITDA lag im ersten Halbjahr im Konzern bei TEUR 835 (Vj. 1.182), das EBIT bei TEUR 299 (Vj. 643), das EBT bei TEUR 228 (Vj. 594) und der Jahresüberschuss bei TEUR 164 (Vj. 206). Der Ergebnisrückgang konnte in den belasteten Bereichen weiterhin durch Kostensenkungen und einen hohen Anteil an margenstarkem Bestandsgeschäft abgemildert werden. Die Geschäftsmodelle von InterCard sehen neben dem Neugeschäft die langjährige enge Geschäftsbeziehung mit den bestehenden Kunden vor.
Neben dem Wiederanstieg des Neugeschäfts arbeitet InterCard für die Folgejahre zusätzlich am Ausbau von Lizenz-basierten Geschäftsmodellen. All das ermöglicht das neue ID-System von InterCard. Es zentralisiert anders als bisherige Chipkartensysteme alle Daten der registrierten Personen im System – auf Basis der sicheren ID – und schafft so viele neue Möglichkeiten in allen angeschlossenen Anwendungen: Neue Bezahlmöglichkeiten, die neue App, präzise Zuordnung aller Vorgänge je Person oder die zentrale Verwaltung von individuellen Rechten für physischen und digitalen Zugang. Und das schon ab dem Start mit den neuen Registrierungsprozessen für neue Nutzer. Mehr dazu auf www.intercard.org.
Die technische und organisatorische Neuaufstellung von InterCard schafft so das Potenzial für mehr Umsatz bei niedrigen Kosten. Für mehr internationale Expansion, neue Märkte wie Kliniken, immer neue angeschlossene Anwendungen für die zentrale ID und Migrationen bei bestehenden Kunden auf einen höheren Technologiestandard.
Kapitalerhöhung eingetragen
Die Kapitalerhöhung der InterCard AG Informationssysteme gegen Sacheinlage wurde mittlerweile im Handelsregister eingetragen. Damit erhöht sich das Grundkapital von bisher EUR 1.859.000 um EUR 161.663 auf EUR 2.020.663, eingeteilt in 2.020.663 nennwertlose Stückaktien.
Die InterCard AG Informationssysteme stockt damit ihre Anteile an der schweizerischen Tochtergesellschaft Polyright von 61,03% auf 100% auf. Die Übernahme erfolgt im Rahmen der bereits angekündigten Integration der Unternehmen von InterCard in Deutschland und in der Schweiz.
Handelsaufnahme XETRA
Die Aktien der InterCard AG Informationssysteme sind ab heute, 15.6.2021 auf dem Handelsplatz XETRA der Deutschen Börse in Frankfurt einbezogen und handelbar. Heimatbörse bleibt weiterhin der m:access der Börse München.
Mit diesem Schritt trägt InterCard der gestiegenen Bedeutung der eigenen Börsennotierung Rechnung. Zuletzt hatte der bisherige Mehrheitsaktionär von InterCard die Verwässerung seiner Anteile auf 46,8 % gemeldet. Zusätzlich sollen die Aktien des Großaktionärs außerbörslich auf mehrere seiner bisherigen Investoren übertragen werden. Von der neuen Aktionärsstruktur, den Aktivitäten von InterCard in neuen Märkten und einer besseren öffentlichen Wahrnehmung erwartet InterCard neue Impulse für den Handel der Aktien.
Zugleich mit der Handelsaufnahme in XETRA hat InterCard die BankM in Frankfurt als Designated Sponsor beauftragt. Der Designated Sponsor fungiert als Liquiditätsanbieter, indem er verbindliche Kauf- und Verkauf-Limite (Quotes) in das XETRA-Orderbuch einstellt. Durch die zusätzliche Liquidität soll eine verbesserte Handelbarkeit der Aktien der InterCard AG Informationssysteme während der täglichen Handelszeiten sichergestellt werden.
InterCard erwartet sich von den Maßnahmen zusätzliche Attraktivität auch für neue Investorenkreise.
Informieren sie sich auch auf
> www.xetra.com, > www.bankm.de und www.intercard.org.
Großaktionärin wird Minderheitsaktionärin
Die Sandpiper Digital Payments AG hat uns darüber informiert, dass sie nach Eintragung der aktuellen Sachkapitalerhöhung von InterCard weniger als 50% der Anteile an der InterCard AG Informationssysteme halten wird.
In der Folge werden die Aktien der InterCard AG Informationssysteme in Zukunft nur noch von Minderheitsaktionären gehalten. Sandpiper Digital Payments mit Sitz in St. Gallen hielt seit dem Jahr 2016 die Mehrheit der Anteile.
InterCard hatte zuletzt eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage gemeldet, nach deren Eintragung sich das Grundkapital der InterCard AG Informationssysteme von heute EUR 1.859.000 um EUR 161.663 auf EUR 2.020.663 erhöht, eingeteilt in 2.020.663 nennwertlose Stückaktien.
Die Kapitalerhöhung erfolgt im Rahmen der Aufstockung der Anteile an der Polyright AG auf 100%.
Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage
Die InterCard AG Informationssysteme stockt ihre Anteile an der schweizerischen Tochtergesellschaft Polyright von 61,03% auf 100% auf. Die Übernahme der Anteile erfolgt im Rahmen einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage durch Ausgabe von 161.663 neuen Aktien aus dem genehmigten Kapital und unter Ausschluss des Bezugsrechts. Die neuen Aktien sind ab dem 1.1.2021 gewinnanteilsberechtigt.
Die Kapitalerhöhung wird zum Handelsregister angemeldet und ist noch nicht eingetragen. Nach Eintragung der Kapitalerhöhung erhöht sich das Grundkapital der InterCard AG Informationssysteme von heute EUR 1.859.000 um EUR 161.663 auf EUR 2.020.663, eingeteilt in 2.020.663 nennwertlose Stückaktien.
Die Übernahme erfolgt im Rahmen der bereits angekündigten weiteren Integration der Unternehmen von InterCard. So soll Polyright im weiteren Jahresverlauf mit der zweiten schweizerischen 100-prozent-Tochter Multi-Access fusioniert werden. Die angekündigte Verschmelzung der deutschen Tochtergesellschaft Multicard mit der InterCard GmbH Kartensysteme wurde vor kurzem in das Handelsregister eingetragen.
Die InterCard AG Informationssysteme verfolgt mit der Integration der bestehenden Tochtergesellschaften und der Evaluierung von neuen Übernahmeoptionen weiterhin das Ziel: Mehr Innovation für größere gemeinsame Märkte.
